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Zentralabitur im Rahmen der Profiloberstufe ab 2011

Ab dem Schuljahr 2010/11 werden in der Abiturprüfung an den Gymnasien und Gesamtschulen des Landes Schleswig-Holstein für die schriftlichen Prüfungen der Kernfächer

Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch, Dänisch, Latein, Griechisch und Mathematik

zentrale Aufgaben gestellt.

Betroffen von dieser Regelung sind Schülerinnen und Schüler, die ab dem Schuljahr 2009/10 in die Qualifikationsphase eintreten, und deren Lehrkräfte, die ihren Unterricht zu einem Teil auf die zentralen Aufgaben ausrichten müssen und Prüflinge, die sich zu der sogenannten Nichtschülerprüfung angemeldet haben. Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Oberstufe und des Abiturs, wie sie derzeit gültig sind, behalten wie die Lehrpläne, Fachanforderungen und „Einheitlichen Prüfungsanforderungen für die Abiturprüfung“ ihre Gültigkeit, sofern durch einzelne Regelungen für die Fächer nichts anderes bestimmt wird.

I. Allgemeine Hinweise

1. Hinweise zur Organisation

Ergänzend zu den Regelungen für das dezentrale Abitur, werden die Lehrkräfte beim Zentralabitur eine Möglichkeit zur Vorauswahl aus mehreren Aufgabenvorschlägen haben. Dies geschieht mit der Zielsetzung, eine zu große Nähe der Abituraufgaben zu bereits bearbeiteten Klausuraufgaben zu vermeiden. Die Lehrkraft entscheidet in Abstimmung mit der Abiturprüfungskommission über die Auswahl der Aufgaben. Die Anzahl der den Schüler/innen ggf. zur Auswahl vorzulegenden und zu bearbeitenden Aufgaben bleibt wie in den Fachanforderungen vorgegeben. Die zentral entwickelten Abiturprüfungsaufgaben werden den Schulen elektronisch übermittelt. Die Aufgabenübermittlung wird so rechtzeitig geschehen, dass zur Auswahl aus mehreren Aufgabenvorschlägen ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Über die technischen Voraussetzungen und den technischen Ablauf werden die Schulen detailliert informiert.

2. Rechtliche Bestimmungen

Downloadmöglichkeiten im Internet:

dart OAPVO
dart APVO
dart Fachanforderungen
dart Lehrpläne
dart Einheitliche Prüfungsanforderungen (EPA)

3. Hinweise zur Erstellung der Aufgaben und zur Korrektur und Bewertung der Prüfungsarbeiten

Im Rotationsverfahren werden Fachschaften an den schleswig-holsteinischen Gymnasien und Gesamtschulen damit beauftragt, Aufgabenvorschläge mit Erwartungshorizonten und Hinweisen für die Bewertung der Prüfungsarbeiten zu entwerfen. Fachkommissionen werden aus diesem Aufgabenpool die Abiturprüfungsaufgaben für die regulären Prüfungstermine und die Nachschreibtermine zusammenstellen.
Zur Orientierung für Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler können als Beispiel­auf­gaben die in den jeweiligen EPA angeführten Aufgaben dienen. Darüber sind für einige Fächer Beispielaufgaben veröffentlicht worden. Hinweise darauf finden sich in den fachspezifischen Themenkorridoren.
Die Korrektur der Prüfungsarbeiten erfolgt nach § 12 der OAPVO der bisherigen Praxis gemäß dezentral: Die Kurslehrerin /der Kurslehrer führt die Erstkorrektur, eine weitere Lehrkraft an der Schule die Zweitkorrektur durch.
Wie bisher wird das MBF an einem Teil der Gymnasien und Gesamtschulen Drittkorrekturen durchführen. Dafür müssen die korrigierten und begutachteten Prüfungsarbeiten und die im 12. und 13. Jahrgang gestellten Klassenarbeitsaufgaben vorgelegt sowie die unterrichtlichen Voraussetzungen beschrieben werden.

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